"Licht für die Welt“ - Waldweihnacht am Petersfriedhof

Die Pfarrei St. Peter und der Pastoralrat der Barmherzigen Brüder hatten am 16. Dezember 2019 zur Waldweihnacht am Petersfriedhof eingeladen. Eine besinnliche Feier vor Weihnachten, auf die sich viele Straubinger Bürgerinnen und Bürger freuen. 
Unter dem Leitgedanken „Licht für die Welt“ wurden vier Stationen gestaltet. Dabei wurde heuer besonders unser Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung herausgegriffen und in Texten und Liedern gemeinsam gestaltet. Mitglieder der Pfarrei St. Peter, des Vereins der Altstadtfreunde sowie Mitarbeitende und Bewohner der Barmherzigen Brüder gestalteten die Stationen zu den Elementen Feuer, Wasser, Luft und Erde.    

Viele junge Menschen setzen sich für die Bewahrung der Schöpfung ein. Sie weisen darauf hin, dass die Erde „brennt“ und zugleich brennen sie für ihre Sache.  

„Wasser“ hat in Bezug auf die Bewahrung der Schöpfung zwei Bezüge: Es ist unsere Lebensgrundlage und weltweit betrachtet ist der Zugang zu sauberem Wasser keine Selbstverständlichkeit. Zugleich erleben wir in den aktuellen Klima-Diskussionen auch viele Initiativen zur Befreiung der Meere von Plastikmüll.  

Die Verschmutzung der Luft war und ist ein großes Thema. Viele Menschen sind Schadstoffen ausgesetzt, die ihre Gesundheit schädigen und die Lebenserwartung deutlich verringern. 
Papst Franziskus hat in seiner Enzyklika „Laudato si“ den Umweltschutz und das nachhaltige Wirtschaften in den Mittelpunkt gestellt. Mit scharfen Worten schreibt der Papst: "Wenn die Politik nicht imstande ist, eine perverse Logik zu durchbrechen, und wenn auch sie nicht über armselige Reden hinauskommt, werden wir weitermachen, ohne die großen Probleme der Menschheit in Angriff zu nehmen."  

Zur Bewahrung der Schöpfung gehört auch ein friedliches Zusammenleben auf dem Grund, der Erde, auf der wir leben.  

Die Bewahrung der Schöpfung geht uns alle an. Verlassen wir uns nicht nur auf die Politik. Jeder kann seinen individuellen Beitrag leisten.  

Nach den sehr bewegenden Stationen lud eine Wohngruppe noch zum gemeinsamen Verweilen bei Punsch, Lebkuchen und Stollen ein. Ein friedliches und ruhiges Zusammenstehen, um Gehörtes nachwirken zu lassen.

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