Halbzeit im EU-Projekt LETITBE

Im September 2018 startete das Erasmus+ Projekt mit dem Titel „Let IT BE“ ("Learning through innovative technologies promoting equality" = “Lernen mit innovativen Technologien, Gleichheit fördern“).
Im Oktober 2019 trafen sich die Teilnehmenden der Barmherzigen Brüder und der Menni-Schwestern aus Portugal, Spanien, Irland, Polen, Deutschland und Österreich bei den Barmherzigen Brüdern in Kainbach bei Graz.  

Bei diesem Treffen wurden die Ergebnisse des ersten Projektjahres vorgestellt und evaluiert. Aktivitäten zu den Themen: Sozialisation- Arbeit- und Selbstvertretung wurden im letzten Jahr zahlreich erstellt. Diese Aktivitäten wurden alle ins Englische übersetzt und müssen nun in alle anderen Sprachen übersetzt werden. Der Vorteil ist dann, dass alle Länder und weitere Interessierte mit Hilfe einer Cloud auf die Ergebnisse zurückgreifen können.
Der Kooperationspartner „Vodafone“ in Spanien hat im letzten Jahr die Rubrik „Spiele“ überarbeitet und die Anwendung für „Teacher“ leichter gemacht. Die Spiele helfen dabei, dass Wissen, das über die Aktivitäten erlernt wurde, zu überprüfen.
Bei den Projekten von Erasmus+ soll auch immer der europäische Geist nicht zu kurz kommen:

  • Voneinander und miteinander lernen. 
  • Die eigene Arbeit schätzen und offen sein für Neues. 
  • Die kulturelle Vielfalt des Gastgeberlandes kennen lernen.

Der gemeinsame Erfahrungsaustausch ist für uns Teilnehmende sehr wichtig und wir profitieren voneinander. Sarah Boland aus Irland wendet in ihrer Einrichtung schon viel mehr digitale Medien an. Wir können jedes Mal nur staunen und profitieren von ihrem digitalen Know-how. Sie sagt: „Wenn Bildungseinheiten stattfanden, gibt es danach immer ein Protokoll. Aber die meisten Menschen mit Behinderung  können das Protokoll nicht lesen. Wir sind jetzt dazu übergegangen, mit Hilfe von „Adobe Spark Video“  kleine Video-Protokolle zusammen mit den Teilnehmenden zu erstellen. Das Video Protokoll wird an alle versendet und wirklich alle können es verstehen und sich anschauen. It is easy! Wer „WhatsApp“ nutzen kann, kann auch mit anderen Medien umgehen.“ So ist zum Beispiel auch geplant, bei einem der nächsten Treffen in Irland eine große Digitalmesse zu besuchen, damit wir Menschen mit Behinderung mehr Möglichkeiten eröffnen, mit neuen Medien in Kontakt zu kommen.
Mit vielen neuen Eindrücken und mit vielen „To-dos“ sind wir nach Hause gekommen und können nur bestätigen, dass es schön und sehr bereichernd ist, einen Teil zum europäischen Mehrwert beitragen zu können.

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