Frauenbeauftragte der Werkstätten vernetzen sich - nicht nur bundesweit

Frauen vernetzen sich.

Anfang September 2019 gründeten Frauenbeauftragte und ihre Stellvertreterinnen aus Werkstätten und Wohneinrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigung in Berlin das Bundesnetzwerk der Frauenbeauftragten in Einrichtungen. Sie gaben sich den Namen „Starke.Frauen.Machen.“
Über zwei Jahren hatten Frauenbeauftragte mit ihren Unterstützerinnen aus ganz Deutschland in einem Pilotprojekt eine gemeinsame Bundessatzung für Frauenbeauftragte bearbeitet und verabschiedet.  

Doch nicht nur bundesweit treffen sich Frauen, um über Frauenthemen zu sprechen.
In Mitterfels trafen sich am 10. September 2019 die Frauenbeauftragten der Werkstätten der Katholischen Jugendfürsorge in Mitterfels und Straubing sowie der Barmherzigen Brüder zu einem gemeinsamen Netzwerktreffen. Thema war, wie sie in Zukunft zusammenarbeiten wollen, wie sie ihre Erfahrungen einbringen und neue Impulse für ihre Arbeit vor Ort in den Werkstätten und Wohnen bekommen können.

Hedi Werner, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Straubing, war zu diesem regionalen Treffen geladen. Gemeinsam haben die Frauenbeauftragten über ihre Rolle gesprochen und die Frage „Was ist Gleichstellung und was heißt das?“ diskutiert. In einem guten Dialog wurden die Aufgaben in den Einrichtungen und im Amt für Soziale Dienste erläutert. Auch konnten sich die Frauen ein Bild von der Werkstatt in Mitterfels machen. Gemeinsam voneinander profitieren und sich austauschen sind wichtige Punkte um wirkliche Teilhabe zu ermöglichen, auch bei Frauen.
Auf jeden Fall wurde schnell deutlich, dass Frauen mit und ohne Behinderung gleiche Themen haben. In Zukunft wollen die Frauenbeauftragten mehr zusammen arbeiten und sich über Veranstaltungen für und von Frauen auf dem Laufenden halten.

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