Einstimmung auf Weihnachten mit „Adventskranz to go“ und mehr

Adventliche Begegnung

Kornelia Arnold an der Harfe.

Ein Adventskranz stimmt uns auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein, ist aber irgendwie unhandlich und sperrig – wir können ihn also nicht überall hin mitnehmen. Pfarrer Franz Alzinger zeigte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beim alljährlichen Gottesdienst zur adventlichen Begegnung eine Alternative auf. Die Hand. Wir haben sie immer dabei und die fünf Finger symbolisieren die vier Adventssonntage und Weihnachten. Zu jedem Finger hatte Pfarrer Franz Alzinger auch noch eine genauere Erläuterung. Der kleine Finger kann uns beispielsweise zeigen, dass Jesus ebenfalls klein war als er auf die Welt kam. Wenn wir Menschen uns vor Gott stellen, merken wir, dass auch wir klein sind.  Wir können offen sein für Gott und teilhaben an den Dingen, die uns hoffnungsfroh machen. An den Ringfinger stecken Braut und Bräutigam ihre Ringe an. Er kann uns daran erinnern, dass wir an den Partner denken und auf den anderen achten. Oder der Mittelfinger, der größte Finger. Er erinnert uns daran, dass Gott uns groß gemacht hat. Zu jedem Finger konnte Pfarrer Franz Alzinger eine Verbindung herstellen und den „Adventskranz to go“ vorstellen. Kornelia Arnold, die den Gottesdienst musikalisch umrahmte, stimmte die Gläubigen mit zarten Harfentönen ebenso auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein.  

Im anschließenden weltlichen Teil konnte Geschäftsführer Hans Emmert viele ehemalige, ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter sowie Ehrengäste begrüßen. Pater Prior Bernhard Binder war als Mitglied des Provinzdefinitoriums in Vertretung für Pater Provinzial gekommen und verdeutlichte so die Verbundenheit mit dem Orden. Hans Emmert bedankte sich bei Pfarrer Franz Alzinger, Kaplan Dr. Peter Stier und Pater Englmar für die Gestaltung des Gottesdienstes, nicht nur an diesem Tag, sondern für die vielen Gottesdienste im Jahr.
Dieser Abend findet in der Einrichtung bewusst seit vielen Jahren in der Adventszeit statt, um innezuhalten, sich auf Weihnachten einzustimmen und Zeit für Begegnungen zu haben, so der Geschäftsführer. Er fragte sich, ob es in der heutigen Zeit Frieden gibt. Beim Blick auf die Welt, mit vielen Konflikten, ist es manchmal schwer, sich dies vorzustellen. Vor rund 2000 Jahren war es wahrscheinlich auch nicht ruhiger und das kleine Kind im Stall brachte Frieden in die Welt. „Friede ist auch bei uns möglich: wenn Mitarbeiter in den Wohngruppen arbeiten und die Menschen begleiten. Friede ist auch, wenn wir uns gut vertragen und Konflikte ansprechen, wenn es mal nicht so ist. Sie alle bringen Frieden jeden Tag. Wenn man es dazu noch mit dem Herzen tut, ganz im Sinne des Ordensstifters Johannes von Gott, wird es besonders gut“, so Hans Emmert. Er dankte allen Mitarbeitern für deren Einsatz, den sie das ganze Jahr bringen und den Auftrag von Johannes von Gott leben. Auch Pater Prior Bernhard Binder dankte den Mitarbeitern, überbrachte die Grüße und Wünsche von Pater Provinzial und wünschte allen alles Gute für die verbleibende Weihnachtszeit, ein frohes Weihnachtsfest und ein gesegnetes Jahr 2019. Der restliche Abend bot allen die Möglichkeit, sich bei gutem Essen und Trinken zu begegnen und Gespräche über Weihnachten, Adventskränze und noch viel mehr zu führen.

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