Die eigene Lebenswelt einmal aus einem anderen Blickwinkel erleben

Unterwegs mit dem Rollstuhl

Gute Stimmung beim Rollstuhl-Ausflug in der Stadt.

Die eigene Lebenswelt einmal aus einem anderen Blickwinkel erleben - unter diesem Motto machten sich 14 Schüler:innen der Johannes-Grande-Fachschule für Heilerziehungspflege und Heilerziehungspflegehilfe auf den Weg, die Stadt mit Rollstühlen zu erkunden. Die Firma Zimmermann hatte die Rollstühle zur Verfügung gestellt und so konnten sich die angehenden Heilerziehungspfleger:innen auf den Weg machen. Zunächst noch etwas unsicher, nach und nach aber immer mutiger, wurden die Straßen Straubings mit Rollstühlen erkundet. Langsames Herantasten an Bordsteine, Kopfsteinpflaster und Eingangstüren, immer wieder begleitet von Hilferufen.
Die Fachschüler:innen sind im Unterkurs und befinden sich gerade am Anfang ihrer dreijährigen Ausbildung zum Heilerziehungspflegenden. Da möchte man sich auch als Klasse näher kennenlernen. Mit verschiedenen Interviewfragen zu den Themenbereichen „Wohnen und Heimat“, „Freizeit“, „Lebenspraktischer Bereich“, „Spiritualität“ und „Teilnahme am gesellschaftlichen Leben“ fuhren die Schüler:innen verschiedene Orte im Stadtkern ab. Es wurden Kirchen, Wirtshäuser, Drogerien und noch vieles mehr auf ihre Barrierefreiheit getestet. Nebenbei kamen die Schüler:innen ins Gespräch über Kindheitserinnerungen und Lieblingsgerichte, den eigenen Glauben und die eigenen Hobbies. Sandro und Klaus waren sich einig: „Schee wars!“.

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