Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt – und das ist auch gut so

(v.l.) Werkstattleiter Harald Auer, Werkstattausbilder:in Simon Fromm (hinten) und Petra Lummer (vorne) mit den prämierten Schülerinnen Lucina Schott, Carina Seitz und Johanna Fischer.

Seit Jahren besteht eine Kooperation der FOS/BOS Straubing Bereich Gestaltung mit der Behindertenhilfe der Barmherzige Brüder. Vor der Pandemie wurde sehr intensiv zur T4- Aktion gearbeitet und im Pulverturm entstanden Gedenktafeln zur Ermordung von Menschen mit Behinderung im Rahmen der Euthanasie.
Nach einem langen Pandemiejahr, in dem wenig möglich war, laden 120 Tonnen alte Polizei Uniformen (diese lagern in den Hallen der Werkstätten) dazu ein, kreativ zu werden. Dieses Jahr wurden die alten Lederjacken genauer angeschaut. Schwere Jacken von einmaliger Lederqualität, die viele Geschichten erzählen können, sollen für den Verkauf aufbereitet beziehungsweise umgearbeitet werden. Wo einmal ein Hoheitszeichen war, ist heute ein Loch. Es stellt sich folgende Frage: „Wie können wir diese Jacken gut gestalten, dass etwas Neues, Lukratives, Witziges und Individuelles entsteht?“
In einem Brainstorming und intensivem Auseinandersetzen an drei Unterrichtstagen sind erste Entwürfe an der FOS BOS / Gestaltung entstanden.  

Am 28. Juli 2021 wurden die Entwürfe der Schüler:innen mit den Lehrenden und dem Werkstattleiter der Eustachius Kugler-Werkstatt Harald Auer angeschaut und prämiert. Gute Ideen sind entstanden - Kreativität kennt keine Grenzen - und das ist auch gut so.
Die Gewinner:innen bekamen einen Turnbeutel aus der bestehenden 110 –Kollektion, alle anderen wurden zu Eis und kalten Getränken eingeladen.

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