Aktive politische Teilhabe

Barmherzige Brüder und Katholische Jugendfürsorge luden zur Podiumsdiskussion ein

Politiker und Teilnehmer der Vorbereitungsgruppe stellen sich den Fotografen.

Themen wie Wohnen, ÖPNV, Arbeit und Kultur beeinflussen das Leben vor Ort und sind wichtige Punkte bei einer Kommunalwahl. Die gewählten Bürgermeister, Kreis-, Gemeinde-, Land- oder Stadträte haben mit ihren Entscheidungen großen Einfluss auf das Leben vor Ort. Da ist es wichtig, sich vorab zu den Positionen der einzelnen Parteien zu erkundigen. Sich informieren und eine Meinung bilden zu können, bedeutet aktive politische Teilhabe. 
In der Vergangenheit hatten die Barmherzigen Brüder und die Katholische Jugendfürsorge bei verschiedenen Wahlen zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion eingeladen. Zur diesjährigen Kommunalwahl wurden die Straubinger OB-Kandidaten eingeladen, um sich am 1. März 2020 drei Stunden den Fragen der Vorbereitungsgruppe und anwesenden Gästen zu stellen. Moderiert wurde die Veranstaltung wieder von Sonja Ettengruber von der Mediengruppe Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung.  

Der Einladung waren der amtierende Oberbürgermeister Markus Pannermayr/CSU sowie Peter Stranninger/SPD, Feride Niedermeier/Bündnis 90 Die Grünen, Stephan Weckmann/Freie Wähler und Karl Ringlstetter/Die Linke gefolgt; Simon Bucher von der AfD ließ sich krankheitsbedingt entschuldigen.  

Barrierefreies Wohnen, Praktikums- und Arbeitsplätze auf dem ersten Arbeitsmarkt, die Verlegung des Inklusionslaufs beim Herzogstadtlauf, begleitete Fahrdienste, barrierefreie Fahrscheinautomaten und Fahrpläne in leichter Sprache und Blindenschrift waren Themen, die diskutiert und beantwortet wurden. Die Politiker waren zudem aufgefordert, die Fragen in der vorgegebenen Zeit und in leichter Sprache zu formulieren. Redezeitüberschreitungen wurden nur zweimal angemahnt, Fremdworte nur einmal, bemerkte Sonja Ettengruber.  

Einige Themen wurden kontrovers diskutiert und manche Anmerkungen der Vorbereitungsgruppe eröffneten den anwesenden Politikern neue Sichtweisen und Aufgaben, die vorher noch nicht so im Bewusstsein waren. Am Thema Inklusion wollen aber alle gemeinsam weiterarbeiten.

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