360 Personen evakuiert

Gute und professionelle Zusammenarbeit

Gegen 15:00 Uhr am 17. Mai 2018 dachte in der Einrichtung der Barmherzigen Brüder in Äußeren Passauer Straße noch niemand daran, dass eine aufregende Nacht für viele Menschen bevorstand. Doch dann verdichteten sich die Informationen immer mehr und gegen 18:15 Uhr war klar: alle Menschen, die in der Einrichtung in der Äußeren Passauer Straße leben, müssen evakuiert werden.
Grund war eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe, die bei Bauarbeiten von einem Bagger beschädigt wurde und entschärft werden musste. Die Umsetzung der Evakuierung begann um 20:30 Uhr. Rund 360 Bewohnerinnen und Bewohner mussten die Einrichtung verlassen und wurden mit Bussen und Sonderfahrdiensten in die Turnhalle des Ludwigsgymnasium gebracht, dem Zufluchtsort für eine ungewisse Nacht. Menschen, die liegend transportiert werden mussten, wurden ins Klinikum St. Elisabeth gebracht und konnten die ganze Nacht dort bleiben.
Für alle anderen Menschen kam gegen 01:00 Uhr die Entwarnung. Die Bombe war eine Minute nach Mitternacht erfolgreich gesprengt worden. Alle konnten wieder in ihre Wohngruppen und Betten zurückkehren.
„Alle haben wunderbar zusammengearbeitet und konnten sich auf diese Notsituation gut einstellen. Es war ein großes Zusammengehörigkeitsgefühl und professionelle Ruhe spürbar“, berichtet Anna Höltl, Bereichsleiterin Wohnen. Im Gespräch erzählt sie, dass auch der Einsatzleiter von der schnellen und sanften Evakuierung beindruckt war. Damit dies alles so gut klappen konnte, waren viel Mitarbeiter extra in die Einrichtung gekommen und halfen, wo es nötig war. Herzlichen Dank an alle Helfer!!
Das lange Pfingstwochenende bietet nun hoffentlich die Möglichkeit, sich nach der ganzen Aufregung zu erholen.

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