Fachdienst/Pflegeberatung

Der Pädagogische Fachdienst

Der pädagogische Fachdienst der Barmherzigen Brüder Straubing ist schwerpunktmäßig für die konzeptionelle Weiterentwicklung der pädagogischen Arbeit und der bestehenden Konzeptionen des Wohnbereiches zuständig.
Im Team arbeiten  Psychologen, Sozialpädagogen und Heilpädagogen. Sie begleiten und beraten Wohngruppen in allen pädagogischen Fragen. Dies beinhaltet auch die Teilnahme bei Teambesprechungen und Fallkonferenzen.

Bewohnerinnen  und Bewohner können sich in Einzelgesprächen fachlichen Rat und Unterstützung des jeweiligen Fachdienstmitarbeiters einholen. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt ist die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Kostenträgern und die Beantragung zur Kostenübernahme.
In Zusammenarbeit mit Bewohnern und Mitarbeitern der Wohngruppe wird das Erstellen von Entwicklungsberichten und der HEB Bögen nach dem Gesamtplan von den Mitarbeitern des Fachdienstes übernommen, hierzu gehört auch die Ermittlung des Hilfebedarfs nach Metzler.

Auch für Betreuer und Angehörige stehen die Fachdienstmitarbeiter als Ansprechpartner bei Fragen und Anregungen zur Verfügung.

Weitere Aufgaben des Fachdienstes:

 Führen und Begleitung von Gästen und Gruppen durch die Einrichtung

  • Ansprechpartner für ehrenamtliche Mitarbeiter in den Wohnheimen
  • Erarbeitung und Durchführen von Fortbildungen   
  • Ansprechpartner für die Bewohner bei Umzugswünschen
  • Begleitung und Beratung der Bewohnervertretung
  • Planen und Durchführen von unterschiedlichen Gesprächsgruppen mit Bewohnerinnen und Bewohnern   
  • Zusammenarbeit und Planung von Projekten mit Schulen und Gruppen

Pflegeberatung

Allgemein:

Die Pflegeberatung (Frau Ulrike Wurl) ist verantwortlich für die Qualitätssicherung und –Weiterentwicklung (Struktur-Prozess-Ergebnisqualität) der pflegerischen Betreuung entsprechend dem Leitbild und dem Qualitätsmanagement, sowie dem Einrichtungskonzept der Barmherzigen Brüder Straubing. Die daraus entstehenden Aufgaben orientieren sich an den gesetzlichen Vorgaben, wie zum Beispiel Pflegewohnqualitätsgesetz, Infektionsschutzgesetz, Medizinprodukte-Betreiberverordnung, Auflagen der Berufsgenossenschaft und einer pflegerischen Betreuung die dem jeweiligen Stand des aktuellen Pflegewissens aus der Pflegewissenschaft z.B. Expertenstandards entspricht.

Ein Teil der Fachaufsicht für den Bereich pflegerische Betreuung wird mittels Pflegeberatung umgesetzt. Die Pflegeberatung trägt Sorge für eine angemessene pflegerische Betreuung der Menschen mit Behinderungen, orientiert an ihren Selbstpflegefähigkeiten, ihren Bedürfnissen und Gewohnheiten sowie ihrem Recht auf Selbstbestimmung im Sinne des Leitbildes und des Pflegewohnqualitätsgesetzes. Die Beratung, Anleitung, Schulung umfasst alle Bereiche der pflegerischen Betreuung und steht Bewohnern und der Mitarbeitern offen.

Konkret:

Als Kinaestheticstrainerin bildet die Pflegeberatung die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtung in Kinaesthetic fort. Das Konzept ist im Pflegehandbuch für alle Mitarbeiter verbindlich als Qualitätsstandard im Bereich der Bewegung bei der Assistenz von Bewohnern vorgegeben. Es werden alle Kinaesthetics Basiskurse (Grund-Aufbaukurs und Peer Tutoren Weiterbildung) angeboten. Die Peer Tutoren arbeiten eng mit der Pflegeberatung zusammen und fördern so das Lernen mit Kinaesthetics in den einzelnen Arbeitsbereichen. Mit dem Wissen der Kinaesthetics können die Expertenstandards, wie Dekubitus- oder Sturzprophylaxe, sicher umgesetzt werden. Es bildet auch ein wichtiges Instrument um geeignete Hilfsmittel wie zum Beispiel Pflegebetten, Rollstühle ect. auszuwählen und zu beschaffen. Eine aktivierende und fördernde Pflege ergibt sich aus der Anwendung von Kinaesthetics bei alltäglichen Aktivitäten wie zum Beispiel Körperpflege oder Fortbewegung vom Bett in den Rollstuhl. Ein zentrales Thema dabei ist die Gesundheitsentwicklung für Bewohner und Mitarbeiter.

Die Pflegeberatung ist verantwortlich für die Umsetzung der gesetzlichen und hygienischen Anforderungen für den Bereich pflegerische Betreuung und ist Hygienekoordinatorin für die Gesamteinrichtung. Sie leitet den Hygienezirkel der Einrichtung und führt Hygienebegehungen durch. Es findet eine enge Zusammenarbeit mit dem Betriebsarzt statt.

Der Arbeitskreis Palliative Care wird von der Pflegeberatung geleitet. Hier treffen sich die Mitarbeiter mit der Weiterbildung für Palliative Care, Wohnheimleitung und Pastoralrat und erarbeiten Möglichkeiten zur Umsetzung der Palliativen Begleitung in unserer Einrichtung. Die Mitglieder des Arbeitskrieses bieten den Wohngruppen kollegiale Beratung in palliativen Situationen an.

Eine weitere Aufgabe ist der Kontakt zu anderen am Pflegeprozess beteiligten Berufsgruppen (Ärzte, Krankengymnasten, Sanitätshaus, und so weiter), sowie die Beratung von pflegenden Angehörigen. Die Pflegeberaterin  ist Ansprechpartner für die Krankenkassen mit dem Schwerpunkt Hilfsmittelversorgung und berät Angehörige und Betreuer im Bereich der Hilfsmittelversorgung.

Durch die Pflegeprozessbegleitung (Wohngruppe, Nachtdienst, Förderstätte, WfbM) berät und überprüft die Pflegeberatung die Pflegequalität. Sie gibt Fortbildungen und fördert einen Lernprozess im Wohnbereich, der das Umsetzen von erworbenem Wissen ermöglicht; Schwerpunkt Kinaesthetics, Basale Stimulation.

nach oben